Soziales Lernen

Die Schüler sollen sich in vielfältigen Spiel- und Übungsformen mit verschiedenen Bereichen Sozialen Lernens auseinandersetzen. Mögliche Bereiche Sozialen Lernens sind: Einfühlungsvermögen Umgang mit Konflikten Umgang mit Gefühlen Umgang mit Stress Entscheidungen treffen Diese Bereiche werden unter anderem durch Gesprächsrunden, Rollenspiele, Fantasiereisen, Klassenrat, Schülerparlament, sowie mündliche und schriftliche Reflexion erarbeitet. Erläuterungen zu den verschiedenen Bereichen und Hinweise zur unterrichtlichen Umsetzung findet man im Ordner „Soziales Lernen“.

Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein: Die Schüler sollen dazu befähigt werden, sich in Bedürfnisse, Gefühle und Interessen anderer hineinzuversetzen, Lösungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen zu entwickeln und sich an der Planung und Organisation gemeinsamer Vorhaben zu beteiligen. Es wäre wünschenswert, Teilbereiche des Sozialen Lernens zu Beginn jedes Schuljahres in den Unterricht zu integrieren, um so während der gesamten Grundschulzeit die Auseinandersetzung mit diesem Bereich zu gewährleisten.

Fahrradprüfung

Für die 4.Schuljahre wird jedes Jahr die Fahrradprüfung durchgeführt. Dazu werden die Schüler durch eine Werkstatt zum Thema „Sicheres Verhalten mit dem Fahrrad im Straßenverkehr“ auf den praktischen Teil vorbereitet. Die Arbeit mit der Werkstatt endet mit der „Theoretischen Fahrradprüfung“. Danach folgt die Praxis: Fahrradparcours des ADAC auf dem Schulhof Vorführung mit dem Lkw zum Thema „Toter Winkel“ Überprüfung und gegebenenfalls Reparatur der Fahrräder durch Polizei (Herr Mittermüller) und Eltern Üben mit Eltern und Lehrern auf der Straße Praktische Fahrradprüfung auf einer vorgegebenen Strecke mit Hilfe von Eltern, Lehren und Polizei Verleihung von Urkunden Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein: Sicherheit im Straßenverkehr erwerben Technisches Verständnis wecken Sicherheit im Umgang mit dem Fahrrad erwerben Bewegungsverhalten erweitern Wissen zum Thema „Verhalten mit dem Fahrrad im&nb

Arbeitsgemeinschaften

Die KGS Neufelder Straße bietet den Kindern der dritten und vierten Klasse die Möglichkeit, einmal in der Woche freitags eine Stunde oder zweiwöchig zwei Stunden an einer AG teilzunehmen. Die AGs sind fester Bestandteil des Stundenplans. Die Themen und Inhalte der AGs werden an die Wünsche der Kinder, die durch das Schülerparlament formuliert werden, angepasst. Die Kinder der dritten und vierten Klasse erhalten zu Beginn jeden Quartals einen Wahlzettel mit einer Auflistung der AGs. Sie wählen einen Erst- und Zweitwunsch und drei Drittwünsche. So kann das Lehrerkollegium flexibler eine Verteilung der Kinder vornehmen, aber auch die Wünsche der Kinder berücksichtigen. Einige immer wiederkehrende Themen von AGs stammen aus dem künstlerischen, musischen, sportlichen oder handwerklichen Bereich. Das Lehrerkollegium ist jedoch auch offen für neue Ideen. Die Vielzahl der AGs weist auf den&nb

Hospitation

Hospitationen gehören zum Selbstverständnis unserer Schule. Es wird eine Öffnung der Schule nach außen deutlich, die den jahr-gangsübergreifenden Unterricht transparent macht. Hospitationen können erfolgen durch Kinder aus dem Kindergarten, die im kommenden Schuljahr eingeschult werden und in Ausnahmefällen auch durch Seiteneinsteiger. Die Schule steht zur Hospitation ebenfalls offen für Schüler im Praktikum, sowie Studenten/LAA. Für Kollegen anderer Schulen und Eltern ist es ebenfalls möglich, sich über jahrgangsüber-greifenden Unterricht zu informieren und in Absprache mit der Klassenlehrerin zu hospitieren. Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein: Kindergartenkinder sammeln erste Erfahrungen mit Schule und Klassengemeinschaft. Erfassung der kognitiven, haptischen und sozialen Kompetenz von Kann-Kindern durch Bearbeiten gemeinsam erstellter Arbeitsblätter Seiteneinsteiger&nb

Englischunterricht

Die Fachkonferenz Englisch hat einstimmig beschlossen, den Englisch-unterricht ab dem Schuljahr 2008/09 jahrgangsübergreifend zu erteilen. Folgende Themenbereiche sind von den Englischlehrerinnen der Klassen 1/2 festgehalten worden und sollen bis zum Sommer 2009 erarbeitet werden: Hello (Begrüßungsformeln) Colours Numbers My school Food My body Clothes Animals My family Special days and seasons Hobbies Die Unterrichtsmaterialien sind aus verschiedenen Lehrwerken zusammen-gestellt worden. Zum Schuljahr 2009/10 wird das Lehrwerk Bumblebee 1/2 eingeführt (dieses Lehrwerk ist jahrgangsübergreifend aufgebaut). Das Führen eines Vokabelheftes ist ab dem 2. Halbjahr Klasse 2 vorgesehen. In Klasse 3/4 ist das Führen eines Vokabelheftes verbindlich. Dabei werden die englischen Vokabeln immer 3 mal aufgeschrieben. Folgende Themenbereiche sind von den Englischlehrern der Klassen 3/4 festgehalten worden und sollen bis zum Sommer 2010 in einem 2-Jahres-Rhythmus erarbeitet werden und ergeben sich aus den vorhandenen Lehrwerken Bumblebee 3 und Bumblebee 4. 2008/09 Begrüßungsformeln Englischsprachige Länder, Flaggen At school Winnie the witch (Farben) Zoo animals Gingerbread Man Christmas in Australia Five senses At home Travelling Days, weeks, months Nature Haunted castle Peter Pan 2009/10 Begrüßungsformeln Colours and clothes Farm animals Dragons Body Christmas Shopping Jobs Days, weeks , months Let us play, friends Sport Native Americans Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein: Die Schüler sollen lernen Aufforderungen und Arbeitsanweisungen zu verstehen und auszuführen Antworten zu geben ( auch Ein-Wort-Äußerungen (1/2)) vertraute Wörter / Texte mit -oder nachzusprechen Lieder mitzusingen Handlungsabläufe zu verstehen Aussagen und Erklärungen auf Satzebene umzusetzen (Wort-Bild-Zuordnungen zu machen (1/2)) Bilder durch Worte zu ergänzen Vertrautes auf unbekannte Sätze und Wörter zu übertragen Maldiktate auszuführen Rituale zu erfahren und mitzumachen Lebenswelten zu erschließen und zu vergleichen

Umgang mit Unterrichtsstörungen

Auf mehreren pädagogischen Konferenzen im Herbst 2008 haben wir uns zu dem Thema fortgebildet, unterstützt von der Förderschule Berliner Straße (Kompentenzzentrum). Erste Ergebnisse sind im folgenden dargestellt. Im Juni 2009 folgt eine weitere Fortbildung. In einer konkreten Konfliktsituation können folgende Möglichkeiten helfen, die Situation zu entschärfen: Konsequenzen, z.B. Einzelgespräch, für einen späteren Zeitpunkt ankündigen von der Klasse isolieren zu Hause anrufen und Kind abholen lassen in eine andere Klasse bringen Situation aushalten, wenn Kind einfach nicht ansprechbar ist, ggf. Krankenwagen rufen (wen Eltern Kind nicht abholen kommen) Eltern bzw. Polizei verständigen, wenn das Kind die Schule verlässt, nicht mit Gewalt festhalten Konsequenzen eines Fehlverhalten können sein: Einzelgespräch Lehrer-Kind Elterngespräch Vorkommnisse schriftlich festhalten Gespräch Kind-Lehrer-Schulleitung Teilkonferenz (Ausschluss vom Unterricht, Überweisung in eine parallele Lerngruppe) Doppelbesetzung verkürzter Stundenplan (zeitlich begrenzt und wenn Eltern einverstanden sind) Eltern zeitweise in den Unterricht bzw. die Pausen bitten anderer Förderort (Hilde-Domin-Schule, Förderschule….) Hilfen für Lehrerinnen: Beratung/Beobachtung durch Kolleginnen Kollegiale Fallberatung (Frau Schnell-Micka) Kompetenzzentrum (Herr Köster-Ehling) Beratung durch Schule für Kranke (Hilde-Domin-Schule) Notfallnummern im Klassenbuch Außerschulische Hilfen für Eltern: Schulpsychologischer Dienst Medizinische Hilfe Erziehungsberatung Jugendamt (eine Liste der zuständigen Stellen hängt im Lehrerzimmer aus) Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein: Erweiterung des eigenen Handlungsrepertoires. Rückhalt im Kollegium stärken. Schnelle Hilfen für Kinder und Eltern anbieten können.


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